Eachine Wizzard X220S | Part 1

November 7, 2017|Testberichte|

Erster Eindruck des Eachine Wizzard X220S

Vor etwa drei Woche, nachdem die letzten Prüfungen des Sommersemesters geschrieben waren, wollte ich mir einen neuen Racecopter zusammenstellen. Also ab an den Rechner, fleißig den Warenkorb gefüllt. Immer mehr kam zusammen, Bauteile und natürlich die Kosten.

Einige Tage zuvor war ich auf den Eachine Wizzard X220S gestoßen, welcher für knapp 130 € im Angebot war. 130 € für einen Racequad, komplett, inklusive Kamera und VTX? Das kann ja eigentlich nur Spielzeug sein. Also mal ein bisschen im Netz gestöbert. Bekannte YouTuber aus der Szene schienen begeistert, in den Foren konnte man nur positives lesen. Und das Teil soll sogar mit 5S klar kommen? Das wollte ich doch selber wissen. Also bestellt, direkt noch zwei Ersatzmotoren dazu, 7 Tage später war alles da.

Verpackung

Ein weißer Karton mit etwas Aufruck, innen viel Schaumstoff, der komplett zusammengebaute Quad, eine Pagoda Antenne, 20 Ersatzpropeller, zwei kleine Carbon Schraubenschlüssel, um die Sicherungsmuttern auf den Motoren zu lösen, ein Gummicase für eine GoPro Seesion sowie eine Kurzstartanleitung.

Die Verpackung des Eachine Wizzard X220S

Um zu starten fehlt also noch ein voller Akku sowie ein Empfänger samt kompatibler Fernsteuerung. Ich habe wie auch bei meinen anderen Quads den FrSky XSR verbaut, als Fernsteuerung verwende ich die Taranis QX7. Außerdem kommen 4S Tattu Lipos mit 1550-1800mah zum Einsatz.

 

Aufbau

Wie bereits erwähnt, ist der Copter quasi komplett aufgebaut. Was muss noch getan werden?

  • die Pagoda Antenne muss angeschraubt werden. Wer die Lebenszeit dieser Antenne verlängern möchte , sollte sich über eine bessere Montageposition Gedanken machen. Ich habe noch keine ideale Lösung gefunden, werde aber so bald wie möglich einen Artikel dazu verfassen.
  • der Empfänger muss angeschlossen werden. Ein Kabel für eine SBUS Verbindung ist bereits angeschlossen und mit einem Stecker versehen. Dieser war nicht kompatibel zu meinem XSR, was aber innerhalb weniger Minuten gelöst werden kann.
  • Ich habe vor dem ersten Flug alle Schrauben kontrolliert, was sich als durchaus sinnvoll erwiesen hat. Gerade die Schrauben zur Befestigung der Motoren waren teilweise sehr locker angezogen. Daher: Alle Schrauben lösen, mit Schraubensicherung versehen und dann wieder eindrehen.
  • Auf dem Flugcontroller ist bereits Betaflight 3.0.1 installiert. Die Funkverbindung im Receiver-Tab muss noch eingestellt werden, Die gewünschten Modes konfiguriert und evtl. das OSD angepasst werden. Auch zur Ersteinrichtung des Copters werde ich in den kommenden Tagen einen Artikel veröffentlichen.

Ohne die Propeller und den XSR wiegt mein Copter 378g, angegeben werden 356g

der X220S auf der Waage

 

Komponenten

  • Rahmen: 220mm Carbon-frame (4mm Materialdicke)
  • Motoren: MN2206 2300kv
  • ESCs: 30A BlHeli_S 4in1
  • Kamera: CCD 800TVL 2.8mm Linse
  • Videotransmitter: 5,8 GHz 72Ch 25-600mW switchable
  • Fluglageregler: Omnibus F4 V3
  • VTX-Antenne: Pagoda
  • Propeller: 5051 Dreiblatt
  • LEDs: rote LEDs unter den hinteren Motoren, grüne unter den vorderen. Außerdem befinden sich zwei LED Streifen + Buzzer am Heck
  • sonstiges: 2 Batteriestraps, 4 Schaumstoffpads als „Landegestell“

Ansicht von Unten: LEDs für eine bessere Orientierung im LOS -Modus

Erster Eindruck

Abgesehen von den teilweise sehr lockeren Schrauben macht der X220S einen sehr guten Eindruck. Durch die Carbon Verkleidung sind die Komponenten im inneren gut geschützt, der Copter wirkt dadurch sehr kompakt, es hängen keine Kabel in der Gegend herum. Was mir nicht gefällt ist die Montagepostion der VTX-Antenne, worauf ich aber in dem kommenden Tagen eingehen werde.

 

Schaut also in den kommenden Tagen vorbei!

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