Beginners Guide

Erstmal herzlich Willkommen in der Drohnengruppe der HSNR.

in diesen paar Zeilen haben wir für dich das Wichtigste zusammengefasst.

Wir haben hier ein paar wichtige Punkte zusammengetragen, welche von jedem Mitglied der Gruppe akzeptiert und unterzeichnet werden müssen. Insbesondere wenn du eine Leihfernbedienung über den Makerspace erwerben möchtest, ist die Beachtung der folgende Punkte wichtig:

  1. Hochschulmitglied sein
  2. eine gültige Modellflugversicherung besitzen
  3. dieses Dokument gelesen und Unterzeichnet haben
  4. die Einführung in das Laden von Flugakkus absolviert haben

Wichtige Themen:

Failsafe

Ihr habt euch vielleicht gefragt, was zum Bespiel passiert, wenn die Funkverbindung zwischen Fernbedienung und Flugobjekt abreißt. Damit ein technischer Defekt deiner Drohen nicht gefährlich für andere Menschen / Sachgegenstände wird, haben wir klare Vorgaben, was im Fehlerfall passieren soll. Diese Vorgaben sind genauestens einzuhalten. Hierbei wird festgelegt, was passiert wenn:

  • Die Funkverbindung zwischen Sender und Empfänger abreißt.
  • Die Verbindung zwischen Empfänger und Fluglageregler abreißt.
  • Die Steuersignale unregelmäßig ankommen.

All die oben aufgeführten und noch einige andere Szenarien sind nicht unwahrscheinlich.

Daher muss bei der Konfiguration von z.B.  Cleanflight/Betaflight der Failsafemodus aktiviert werden. Failsafe regelt, wie der Copter sich im Fehlerfall zu verhalten hat, damit er nicht ungewollt vom Himmel fällt oder in eine ungewünschte Richtung abdriftet.  Dazu geht ihr wie folgt vor: 

  • Failsafe
  • Stage 1
    • Trottle Set 1500
    • der Channel, der für euren Mode verantwortlich ist: bspw. AUX 1 Set [Wert für Angle Mode]
    • Optimalerweise habt ihr einen Beeper an eurem Copter. Dieser sollte in der Konfiguration ebenfalls mittels Mode aktiviert werden. Bspw. AUX 5 aktiviert den Beeper auf 1500, dann sollte in der Config stehen: AUX 5 Set 1500
  • Stage 2
    • Failsafe Stage 2 enabled
    • einen Punkt bei Drop setzen.
  • Fertig

 

Rechtliches:

Seit März diesen Jahres gilt die neue Drohnenverordnung, welche besagt: (Quellen: www.bmvi.de, DMFV)

  • wer weiterhin nur auf Modellflugplätzen fliegt, muss die neuen Regeln nicht weiter beachten. Einzige Ausnahme: Man muss eine Plakette mit Name und Adresse des Besitzers anbringen.
  • Die besagte Plakette muss an alle Drohnen oder Modellflugzeuge mit einem Gewicht von mehr als 0,25 Kilogramm angebracht werden.
  • Ab einem Abfluggewicht von mehr als 2,0 Kilogramm muss natürlich ebenfalls eine Plakette angebracht werden. Außerdem müssen besondere Kenntnisse nachgewiesen werden. “ Der Nachweis wird entweder nach Prüfung durch eine vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannte Stelle erteilt oder bei Modellflugzeugen durch einen Luftsportverband nach einer Einweisung ausgestellt.“
  • Ab 5,0 Kilogramm Abfluggewicht wird zusätzlich eine Aufstiegserlaubnis benötigt, welche von den Landesluftfahrtbehörden erteilt wird.
  • Drohnen und Modellflugzeuge dürfen nur in Sichtweite geflogen werden.
  • Drohnen und Modellflugzeuge dürfen nicht höher als 100m geflogen werden.
  • Drohnen und Modellflugzeuge müssen stets bemannten Luftfahrzeugen ausweichen.
  • Jede Form von Nachtflug ist künftig erlaubnispflichtig
  • fliegen per Videobrille oder Monitor darf bis zu einer Höhe von 30 Meter betrieben werden, wenn entweder das Modell nicht schwerer als 250 Gramm ist oder ein Luftraumbeobachter eingesetzt wird. Bei Betrieb über 30 Meter bleibt es bei der Pflicht, ein Lehrer-Schüler-System einzusetzen, welches es dem „Lehrer“ ohne Videobrille ermöglicht, jederzeit die Steuerung zu übernehmen.

Verboten ist:

  • jegliche Behinderung oder Gefährung
  • der Betrieb von Drohnen oder Modellflugzeugen in und über sensiblen Bereichen wie Einsatzorten von Polizei und Rettungskräften, Menschenansammlungen, Hauptverkehrswegen, An- und Abflugbereichen von Flugplätzen
  • der Betrieb einer Drohne oder eines Modellflugzeugs mit einem Gewicht von mehr als 0,25 Kilogramm über Wohngrundstücken. Das Gleiche gilt, wenn das Flugobjekt (unabhängig von seinem Gewicht) in der Lage ist, optische, akustische oder Funksignale zu empfangen, zu übertragen oder aufzuzeichnen
  • der Überflug von Naturschutzgebieten, Nationalparks, FFH- und EU- Vogelschutzgebieten, soweit nicht eine Genehmigung oder Befreiung vorhanden ist.
  • Empfehlenswert ist auf jeden Fall die folgende App für die Prüfung auf Flugverbotszonen.
    • https://play.google.com/store/apps/details?id=aero.unifly.dfs&hl=de
    • https://itunes.apple.com/de/app/dfs-drohnenapp/id1261457960?mt=8

Wir konnten in Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung Düsseldorf und dem Krankenhaus Helios in Krefeld eine Ausnahmeregellung finden, die es uns ermöglicht, auf dem Hochschulgelände zu fliegen. Damit dies möglich ist füllt bitte folgendes Formular aus und lasst es von unserem Flugleiter unterschreiben:

Flugvertrag

Quelle: www.bmvi.de

 

Versicherung

Wer in Deutschland ein Fluggerät, egal ob Flugzeug oder Multicopter,  betreiben möchte, muss dieses mit einer geeigneten Haftpflichtversicherung absichern. Es gibt bei teilweise die Möglichkeit, seine Drohne über die eigene Haftpflichtversicherung zu versichern, dies ist aber meist teurer als die von uns empfohlene Variante.

Um mit uns zu Fliegen und eine vom Makerspace gesponserte Leihfernbedienung zu bekommen ist eine Modellflugversicherung erforderlich. Wir empfehlen die Versicherung des DMFV mit folgenden Merkmalen:

https://www.dmfv.aero/mitgliedschaft/mitgliedsbeitraege/

Einzelmitglieder für Erwachsene € 42,-

dazu ist eine Form III / € 17,44 p.a. erforderlich. Enthalten ist:
Deckung: Pauschal € 3,0 Mio für Personen- und/oder Sachschäden

andere Versicherungen mit der Deckung sind möglich.
Für Modelle bitte auf folgende Seite gehen:

Modellauswahl